EISBRECHER habe ich ja auf dem M'era Luna gesehen und gehört,
live kann ich mit dieser Musik wenig anfangen.
Aber dieses Video von ihnen ... das spricht mir aus dem Herzen!
Jedenfalls der Refrain, das andere mal so, mal so!

Text siehe unten

 



Tagebuch vom M'era

Es macht einfach Spaß so ein Festival, auch wenn die Gruppen
sehr unterschiedlich wirken.
Auf einem Festival sieht und hört man die vielen Strömungen,
die es in einem Genre gibt.

Ein absolutes Highlight gab es diesmal nicht für mich.
Die vielen deutschsprachigen Gruppen treffen nicht so meinen Geschmack,
Komisch, dass ich noch nie jemanden getroffen habe, den ich kenne.

Fortsetzung

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Kollage M'era Luna 2018

EISBRECHER - TEXT

Du sagst ich bin anders, ich sag du hast Recht
Du sagst dir gehts prächtig
Das heißt dir gehts schlecht
Ich bin unersättlich
Krieg niemals genug
Fass' in deine Wunden und schüre die Glut!
Es ist angerichtet
Es ist mir ein Fest
Ich leck' deine Lippen
Weil du mir schmeckst
Oh, bin ich dir peinlich
Mach ich dir Angst?
Wer ist normal hier und wer ist hier krank?!
Die Entscheidung ist gefallen
Die Ladung in mir tickt (tickt, tickt, tickt)
Nichts wird mehr wie früher sein
Zum Glück bin ich verrückt (bin ich verrückt)
Ich bin auf Bewährung
Nein, gut bin ich nicht
Dein hässlicher Bruder
Ein Schlag ins Gesicht
Du sagst ich bedroh' dich
Bin neben der Spur
Du glaubst ich versteh dich?
Ich quäl' dich doch nur
Ich hab keine Ahnung
Erinner mich nicht
Plädiere auf Freispruch
Ich bin…
Die Entscheidung ist gefallen
Die Ladung in mir tickt (tickt, tickt, tickt)
Nichts wird mehr wie früher sein
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt (zum Glück bin ich verrückt)
Zum Glück bin ich verrückt (zum Glück bin ich verrückt)
Zum Glück bin ich verrückt (die Ladung in mir tickt)
Zum Glück bin ich verrückt!
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Die Ladung in mir tickt
Zum Glück bin ich verrückt!
Verrückt
Die Entscheidung ist gefallen
Die Ladung in mir tickt (tickt, tickt, tickt)
Nichts wird mehr wie früher sein
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Zum Glück bin ich verrückt
Songwriter: Christop

Ich interessiere mich für sehr unterschiedliche Dinge:
Internet,
Musik, Naturwissenschaften, Politik (aber nicht dauernd), Literatur (z. B. Märchen), aber auch für Drachen (schließlich mein Wappentier), für Schnee (!) und für Hexen. Hexen = das ist missverständlich und ich habe schon besorgte Reaktionen dazu bekommen. Deshalb eine kurze Definition: der Begriff "Hexe" wird meist in der christlichen Deutung verwendet, das ist aber ein politisch-religiöser Kampfbegriff, um die Herrschaft des seinerzeit aufkommenden Christentums nicht zu gefährden. Die "Hexen" waren z. B. "Kräuterweiber" mit dem Verständnis für natürliche Zusammenhänge, für Menschen, insbesondere für Frauen (die in der christlichen Welt in eine untergeordnete Rolle gepresst wurden). Hexen sind eine Erinnerung an die vorchristliche Naturverbundenheit. - Und wenn man will, kann man hier den Bezug zu meiner Gothic-Vorliebe erahnen.

oder mit anderen Worten:
Das Bild der Hexe, wie wir es aus den bekanntesten Märchen kennen, ist sehr einseitig. Als Kinderschreck ist sie alt, hässlich und böse. Dabei ist diese Vorstellung, Relikt aus der spätmittelalterlichen Hexenverfolgung, nur ein Aspekt unter vielen.
Der Glaube an Hexen reicht weit in die vorchristliche Zeit (…) zurück. Ursprünglich war die Hexe eine Priesterin der großen Muttergottheit. Sie war ambivalent, d. h. sowohl helfend und heilend als auch bedrohend und vernichtend. In den Mythologien verschiedener Völker spielt die Hexe als große Magierin eine wichtige Rolle. Sie war zwar gefürchtet, genoss aber auf Grund ihres Wissens als Ratgeberin großes Ansehen.
Aus: Märchen von Hexen und weisen Frauen.Hrsg.: Sigrid Früh


Literarische Wirkungsabsicht und rhetorische Tradition [Handlungshemmung] im 18. Jahrhundert

Eine germanistische Hauptseminar-Arbeit über das 18. Jahrhundert. Auch wenn es einige Vorkenntnisse voraussetzt, kann man dieser Arbeit manches Interessante entnehmen, z. B. das Cool-Sein schon im 18. Jahrhundert. - Es folgt hier ein einführender Text, der die Verwendung dieser Arbeit erleichtern soll. Vieles Denken und Fühlen, was wir so als einmalig und normal und gegeben hinnehmen - hat sich entwickelt und das vor allem in diesem 18. Jahrhundert!

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